Meisterhaft in vielen Bereichen: Yvonne Glampe, Meisterin und Ausbildungsleiterin bei Sanitär Fritz, Beisitzende des Prüfungsausschusses der SHK-Innung und K-1 Kickbox-Champion

Die 31-Jährige verrät, wie man sich am besten bei Sanitär Fritz bewirbt

 

„In der Ausbildung ist es wie beim Sport: Es gibt Durststrecken, bis man am Ende zum Erfolg gelangt!“

Die 31-jährige Yvonne Glampe, Installateur-, Heizungs- und Elektrotechnikmeisterin, ist Ausbildungsleiterin bei Sanitär Fritz. Die Besonderheit: Auch in ihrer Freizeit hat die begeisterte Sportlerin einen Meistertitel inne – den deutschen Pro Am Kickbox-Titel im K-1! Auch wenn das Ausbildungsjahr 2015/2016 gerade begonnen hat, die Schulabgänger 2016 sollte sich jetzt Gedanken über ihre Berufswahl machen. Glampe hat für euch die wichtigsten Punkte einer Bewerbung bei Fritz zusammengefasst.

 

Mein Werdegang bei Sanitär Fritz

Ich bin seit September 2010 bei Sanitär Fritz angestellt. Zunächst war ich im Kundendienst tätig. Im Februar 2011 habe ich dann – in Vollzeit – die Meisterschule zur Installateur- und Heizungsmeisterin begonnen. Nebenher arbeitete ich weiterhin für den Notdienst bei Sanitär Fritz. Des Weiteren habe ich im Jahr 2012 noch meinen Abschluss zur Elektrotechnikmeisterin gemacht. Und seit März 2013 bin ich offiziell als Meisterin im Betrieb. Heute betreue ich den Bereich Heizungstechnik im Kundendienst und bin darüber hinaus Ausbildungsleiterin. In meiner Freizeit begeistere ich mich für Kampfsport – ich bin passionierte K-1-Kämpferin. K-1 ist ein Regelwerk, das beim Kickboxen angewendet wird. Meinen größten Erfolg durfte ich 2012 mit dem Gewinn des deutschen Pro Am-Titels im K-1 feiern.

 

Unsere Auszubildenden – drei Neue im Jahr 2015

Aktuell beschäftigen wir insgesamt zehn Azubis zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik verteilt auf die 3 1/2 Lehrjahre. Drei davon seit dem 1. September 2015. Besonders freuen wir uns darüber, dass wir nun auch eine Frau unter den Auszubildenden haben.

 

Was muss man bei der Bewerbung für eine Ausbildungsstelle bei Sanitär Fritz beachten?

Was das Bewerbungsverfahren bei Sanitär Fritz betrifft, so achten wir nicht besonders auf die Noten. Der erste Eindruck zählt für uns am meisten. Und den bekommen wir schon beim Lesen der schriftlichen Bewerbung. Wir achten auf die Vollständigkeit der Unterlagen, also Deckblatt, Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und eventuelle Praktikums-Nachweise. Das Anschreiben sollte eine gute Rechtschreibung aufweisen und es sollte deutlich werden, dass die Bewerber sich bereits über Sanitär Fritz informiert haben. Darüber hinaus solltet ihr uns mitteilen, warum ihr diese Ausbildung gerne machen möchtet. Auch das Bewerbungsfoto muss professionell aufgenommen sein.

 

Das Bewerbungsgespräch

Beim Bewerbungsgespräch muss niemand in Anzug und Krawatte auftreten. Wir achten auf ein ordentliches und gepflegtes Erscheinungsbild. Auch hier möchten wir sehen, dass die Bewerber sich Gedanken über ihre eventuelle Zukunft bei Sanitär Fritz gemacht haben. Die Frage, warum sie sich gerade für einen Job in der Heizungs- und Sanitär-Branche interessieren, wird auf jeden Fall gestellt. Es muss deutlich werden, dass den Bewerbern bewusst ist, was auf sie in dieser Ausbildung zukommt.

 

Ein Schnupper-Praktikum ist Voraussetzung für eine Ausbildung

Wir wollen wissen, ob Bewerber menschlich zu unserem Unternehmen passen. Deshalb ist ein kurzes Praktikum bei uns Voraussetzung für eine Lehre. Wir sind ein gutes Team und arbeiten in einem Familien-Betrieb. Der offene Umgang untereinander ist uns wichtig! Solch ein Praktikum sollte idealerweise zwei bis drei Wochen dauern und findet natürlich in den Schulferien statt. Hier haben Bewerber die Möglichkeit, hautnah auf der Baustelle mit dabei zu sein und zu sehen, wie der Betrieb bei Sanitär Fritz läuft. Ihr könnt testen, ob sich eure Fähigkeiten für diese Branche eignen und ob die Arbeit euch Freude macht.

 

Was sollten Bewerber bedenken?

Es ist wichtig, dass Bewerbern klar ist, welche Anforderungen auf sie zukommen. Es handelt sich nicht um einen Job, bei dem man um 8 Uhr morgens kommt und pünktlich um 17 Uhr Feierabend hat. Man macht sich auch die Hände schmutzig und ist definitiv auf sein Team angewiesen – es ist ein tägliches Geben und Nehmen. Und es gehören Disziplin und Durchhaltevermögen dazu – wie beim Kickboxen! Normalerweise bringt man Füße in einem Kampf zu 50 Prozent die Hände und zu 50 Prozent die zum Einsatz. Doch manchmal muss man sich eine Zeit lang intensiv dem Schlagtraining widmen, auch wenn das nur halb so viel Spaß macht. So ist es auch beim Erlernen eines Berufes.

 

Warum sollte man gerade bei Sanitär Fritz eine Ausbildung machen?

 Unser Chef, Karl-Hans Petersen-Fritz, ist sehr sozial eingestellt. Er hört zu und möchte, dass wir offen miteinander umgehen und das Gespräch suchen. Wir sind ein Team und er lebt es uns vor. Er scheut sich nicht davor, einen Vertrauensvorschuss zu geben. Weiterhin ist er fachlich immer auf dem Laufenden. Als studierter Ingenieur plant und berechnet er selbst die Projekte für unsere Kunden – und wir im Kundendienst wissen, wie wir alles handwerklich umsetzen. Unser Ausbildungsprogramm zielt darauf ab, unsere Auszubildenden für ihren Fleiß und ihre gute Arbeit zu belohnen. Gemeinsam unternehmen wir Ausflüge, beispielsweise in den Europa-Park und verbringen so auch auf privater Ebene Zeit. Unsere Auszubildenden müssen ein hohes Engagement zeigen und gut mitarbeiten – und wir wissen diesen Einsatz definitiv zu schätzen.

Die Ausbildung bei Sanitär Fritz ist gut organisiert. Als Beisitzende des Prüfungsausschusses der SHK-Innung Offenburg, Achern, Wolfach habe ich mein Ohr ganz nah am Geschehen außerhalb unseres Ausbildungsbetriebs. So weiß ich genau, was wann auf dem Lehrplan steht, kann das in unserem Tagesgeschäft für die Lehrlinge mit einbringen und kann auch weitergeben, was unsere Auszubildenden lernen sollten. Das belegen nicht zuletzt auch unsere Erfolge: So wurde dieses Jahr unser Auszubildender Hannes Lichtenauer bei der Gesellenbriefübergabe als Innungsbester geehrt. Bei uns lernen unsere Auszubildenden am lebenden Objekt auf echten Baustellen und tüfteln nicht in Lehrwerkstätten vor sich hin. Sie lernen von Beginn an den Kundenkontakt kennen und können in ihre Aufgaben hineinwachsen – sodass sie wünschenswerter Weise im dritten Lehrjahr bereits alleine kleinere Baustellen betreuen können. Eine weitere Besonderheit unseres Betriebes ist es, dass wir vom privaten Gäste-WC bis hin zur Heizungsanlage auf einer Industrie-Großbaustelle viele verschiedene Projekte unterschiedlicher Größenordnung betreuen! Unsere Auszubildenden lernen also alle Einsatzbereiche unserer Branche kennen.

 

Perspektiven nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung können die Gesellen einen Schweißerschein erwerben. Sie können natürlich auch in die Industrie wechseln oder den Meister bzw. Techniker für Anlagenmechanik Sanitär- Heizung- und Klimatechnik machen. Oder sie haben die Möglichkeit, die Fachhochschulreife in nur einem Jahr nachzuholen.

 

Warum bilde ich aus?

Für mich gibt es nichts Schöneres, als jemanden reifen zu sehen und zum Erfolg zu führen. Meiner Meinung nach erinnert man sich immer an die Leute, die einem im Leben geholfen haben. Deshalb sage ich zu meinen Auszubildenden: „Egal, wo ihr am Ende landet – an mich werdet ihr euch ein Leben lang erinnern!“ Ich kann also dazu beitragen, junge Leute zu prägen und sie ins Erwachsenenleben zu begleiten. Gibt es etwas Schöneres?

 

Und ein letzter Satz zum Schluss

 Der Fachkräftemangel macht sich immer deutlicher bemerkbar – wir brauchen junge Leute, die sich für unsere Branche interessieren und freuen uns darauf, diese ausbilden zu können!

 

Ihre Yvonne Glampe