Benno Schwarz ist angehender Anlagemechaniker für Sanitär und Heizung. Im November legt er seine theoretische Prüfung ab, im Februar kommt dann der praktische Teil. Wir haben ihn gefragt, wieso er zu Fritz gekommen ist – und was er bei uns so macht.

Anlagenmechaniker: Ist das ein Beruf mit Zukunft?

Auf jeden Fall! Man kann sich in vielerlei Hinsicht weiterbilden. Gerade in Richtung Umwelt und erneuerbare Energien gibt es viele Möglichkeiten.

Hast du dich schon entschieden, in welche Richtung es für dich später einmal gehen soll?

Ich möchte mich gern noch zum Techniker fortbilden. Wie’s dann weitergeht, weiß ich noch nicht genau.

Was machst du alles in deiner Ausbildung? Wie können wir uns deinen typischen Arbeitsalltag vorstellen?

Mein Arbeitstag beginnt um sieben Uhr morgens. Im Betrieb bespreche ich mit den Kollegen, welche Aufträge anstehen und welches Material dafür benötigt wird. Dann fahren wir zur Baustelle. Je nachdem, welche Aufträge wir haben, müssen wir uns den Tag entsprechend einteilen.

Wie unterscheiden sich die Aufgaben?

Das kommt darauf an, ob wir im privaten Kundendienst sind oder auf einer Großbaustelle. Wenn’s zum Kunden geht, hast du in der Regel kleinere Aufträge wie etwa Armaturen wechseln oder ein Siphon austauschen. Bei einem verstopften Rohr müssen wir schauen, ob wir es frei bekommen oder ob es ersetzt werden muss. Auf der Großbaustelle geht es meist um große Neubauten, zum Beispiel Industriehallen. Dort müssen komplette Heizungs- und Abwasseranlagen installiert werden. Das unterscheidet sich deutlich vom privaten Kundendienst.

Was macht am meisten Spaß an der Arbeit?

Mir persönlich macht der private Kundendienst sehr viel Spaß, weil man dort mehr Abwechslung hat als auf der Baustelle. Auf der Großbaustelle machst du einfach deine Arbeit. Beim privaten Kundendienst aber hast du bei jedem Auftrag ein neues Problem, das du lösen musst. Und du hast häufiger direkt mit dem Kunden zu tun als auf der Baustelle.

Warum hast du dich für eine Ausbildung bei Fritz entschieden?

Ich habe Fritz durchs Schulpraktikum kennengelernt. Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mir gesagt habe: Da gehe ich in den Ferien nochmal hin, um ein bisschen Geld zu verdienen. Die Leute waren alle sehr nett, die Meisterin fand toll, wie ich gearbeitet habe und hat mich gleich gefragt, wann ich anfangen will. Nach meinem Hauptschulabschluss bin ich dann hergekommen.

Gute Leute werden bei Fritz also immer gesucht?

Ja, auf jeden Fall!

Wie lange bist du jetzt schon bei Fritz?

Die Ausbildung geht dreieinhalb Jahre lang, ich bin nun im vierten Lehrjahr. Im November mache ich meine theoretische Abschlussprüfung, im Februar kommt dann die praktische Prüfung – dann bin ich fertig.

Wird dir bereits Verantwortung übertragen?

Verantwortung trage ich schon. Wenn wir auf der Baustelle sind und der Geselle zu mir sagt: „Schließ mal das Waschbecken an“, dann muss ich schauen, dass das komplett dicht ist, damit er sich nicht mehr darum kümmern muss. Im privaten Kundendienst werde ich auch schon allein losgeschickt, wenn kleinere Arbeiten zu erledigen sind, wie etwa ein Siphon oder Armaturen zu wechseln.

Wie haben dich die Arbeitskollegen damals aufgenommen?

Anfangs war ich sehr viel im Kundendienst mit den Kollegen unterwegs. Da hast du viel Zeit zum Reden – das war damals noch im Praktikum. Als es dann später mit der Ausbildung losging, wurde ich auch auf die Baustellen geschickt. Da ist der Ton ein bisschen anders. Im Endeffekt waren aber alle ganz nett. Klar gibt es immer die ein oder anderen, die dich auf den Arm nehmen wollen (lacht) – da musst du am Anfang halt durch.

Wenn du also später mal Geselle bist, läuft das genauso?

(lacht) Wahrscheinlich!

Fritz in drei Worten?

Abwechslungsreich, familiär, innovativ.